LOGBUCH XXI (13. September 2021). Von Till Kinzel

Das Werk von C. S. Lewis (1898–1963) ist so vielseitig und vielgestaltig, daß es schwerfällt, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Und viele Lewis-Leser haben daher oft nur den einen Teil seines Werkes zur Kenntnis genommen, ohne von dem anderen viel zu wissen oder zu ahnen.
Logbuch XX (11. Juli 2021). Von Stefan Hartmann

Der bekannte Kupferstich „Marientod“ des Martin Schongauer bildet das Cover und ein Zentralmotiv von Wolfgang Kochs großem Essay „Marianisches bei Goethe“ (Kisslegg 2021). Zuerst gesehen hat Goethe den Abdruck bei einer Wallfahrt nach Maria Einsiedeln mit seinem später katholisch gewordenen Freund Friedrich Leopold zu Stolberg im Jahr 1775.
Logbuch XIX (27. Juni 2021). Von Daniel Zöllner

Wer den Begriff „christliches Abendland“ in eine Suchmaschine eingibt und einige Suchergebnisse anklickt, wird beispielsweise rasch von einem katholischen Theologen darüber belehrt, daß der gesuchte Begriff „frömmelnd, unpräzise und emotionsbeladen“ sei.
Logbuch XVIII (25. März 2021). Von Daniel Zöllner

Gedicht und Gebet sind verschwistert. Es gibt Fälle, in denen beide Sprachgestalten gänzlich zur Deckung gelangen, Gebets-Gedichte oder Gedicht-Gebete.
Logbuch XVII (15. Januar 2021). Von Michael Rieger

Es gibt da eine Stelle in Rolf Peter Sieferles Finis Germania, jenem nachgelassenen, kontrovers diskutierten Text, die lautet: „Die moderne, zivilisierte Gesellschaft ist in der Tat demokratisch, d. h. es herrscht in ihr der kleine Mann, und er prägt ihr seinen Stempel auf.
Logbuch XV (5. November 2020). Von Daniel Zöllner

Vor sechzig Jahren, am 5. November 1960, starb Erich Neumann in Tel Aviv. Sein Hauptwerk mit dem Titel Ursprungsgeschichte des Bewußtseins (erschienen 1949) kann von Christen mit Gewinn gelesen werden. Der Überblick über die Religionsgeschichte, den das Buch gewährt, schärft das Bewußtsein für das Eigene des christlichen Glaubens, aber auch für seine Integrationskraft und Universalität.
Logbuch I (30. September 2019). Von Christoph Fackelmann

"Stifte die Liebe zu den Türmen, denn sie beherrschen die Wüste." An diesen Satz knüpfte Martin Heidegger an, als er im Jahr 1960 eine improvisierte Tischrede zur Feier des großen katholischen Publizisten Ludwig von Ficker hielt, dem die Freie Universität Berlin ein Ehrendoktorat verliehen hatte.