Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen

Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen

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Der Kolumbianer Nicolás Gómez Dávila (1913–1994) bezeichnete sich selbst als „Reaktionär“. Sein Denken ist ein Gegenentwurf zu Neuzeit und Aufklärung. Dávila stellt alles auf den Prüfstand, was manchem Zeitgenossen lieb und teuer geworden ist. Zweifellos gehört der Autor zu den bedeutenden politischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Daß sein Werk lange Zeit nur einem kleinen Kreis zugänglich war, liegt vor allem daran, daß Dávila sich nie besonders um die Verbreitung gekümmert hat. In den letzten Jahren erleben seine Werke aber immer größere Beachtung. – Das 2003 erstmals erschienene Buch von Till Kinzel hat sich als Standardwerk über den lateinamerikanischen Denker etabliert. Es beleuchtet alle Zusammenhänge des Denkens von Nicolás Gómez Dávila und liegt nun bereits in fünfter, wiederum aktualisierter Auflage vor. „Lesen heißt einen Stoß erhalten, einen Schlag spüren, auf ein Hindernis treffen“, so Dávila in seinen „Notas“. – Wer die Gedankenwelt des großen Philosophen begreifen möchte, kommt an dieser Monographie nicht vorbei.

 

 

 

Till Kinzel:
Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen
5., um ein Nachwort und bibliographische Nachträge ergänzte Auflage
232 Seiten | 115 x 220 mm | Paperback | ISBN
978-3-942605-31-1 | Lepanto Verlag 23.03.2023

 

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Kinzel, Till

Till Kinzel wurde 1968 in Berlin geboren und besuchte das Menzel-Gymnasium in Berlin-Tiergarten. Nach dem Studium der Geschichte und der Anglistik wurde er 2002 mit einer Arbeit über Platonische Kulturkritik in Amerika promoviert, die sein Interesse an Literatur und politischer Philosophie verband. Er habilitierte sich 2005 an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über Philip Roth. Von 2008 bis 2013 lehrte er Englische und Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Er hat neben monographischen Studien über Nicolás Gómez Dávila und Michael Oakeshott zahlreiche Aufsätze und Rezensionen zu literatur- und kulturwissenschaftlichen sowie philosophischen Themen verfaßt, jüngst etwa zu C. S. Lewis oder Panajotis Kondylis. Till Kinzel ist Mitherausgeber von Sammelbänden zur englischen und amerikanischen Dialogliteratur (2012; 2014), zu Johann Joachim Eschenburg (2013) sowie zu Edward Gibbon (2015). 2015 erschien die Edition von Johann Joachim Eschenburgs Kleiner Geschichte des Romans von der Antike bis zur Aufklärung, 2019 folgte ein Buch über Johann Georg Hamann. Kinzel lebt in Paderborn.

Bücher von Till Kinzel im Lepanto Verlag:

Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen

Lepanto-Almanach. Jahrbuch für christliche Literatur und Geistesgeschichte, Bd. 1/2020 Bd. 2/2022 Bd. 3/2022 Bd. 4-5/2023-24 (als Herausgeber)

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