Nicolás Gómez Dávila

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Produktinformationen "Nicolás Gómez Dávila"

Der Kolumbianer Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) bezeichnete sich selbst als »Reaktionär«. Sein Denken ist ein Gegenentwurf zur Neuzeit und zur Aufklärung. Gómez Dávila stellt alles auf den Prüfstand, was manchem Zeitgenossen lieb und teuer geworden ist. Zweifellos gehört er zu den bedeutenden politischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Daß sein Werk lange Zeit nur einem kleinen Kreis zugänglich gewesen ist, liegt vor allem daran, daß Gómez Dávila sich nie besonders um dessen Verbreitung gekümmert hat. In den letzten Jahren erleben seine Bücher und Aphorismen aber immer größere Beachtung.

Das 2003 erstmals erschienene Buch von Till Kinzel ist die bis heute einzige deutschsprachige Monographie über den lateinamerikanischen Denker. Nun legt der Autor eine stark erweiterte Auflage seines Buches vor, mit der er alle Zusammenhänge des Denkens von Gómez Dávila beleuchtet. »Lesen heißt einen Stoß erhalten, einen Schlag spüren, auf ein Hindernis treffen«, so Gómez Dávila in seinem Werk »Notas«. Wer die Gedankenwelt des großen Philosophen begreifen möchte, kommt an dieser Monographie nicht vorbei!

 

215 Seiten, mit Bibliographie und Zeittafel | 115 x 220 mm | Taschenbuch, Klebebindung | 4., überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage | Lepanto Verlag 1.3.2015

Inhaltsverzeichnis (PDF)

„Eine ideale Hinführung zum Werk eines großen Viellesers und hochgebildeten Durchblickers.“ (Dr. Stefan Meetschen, Die Tagespost v. 27.6.2015)

 

„Till Kinzel ist mit seiner Monographie keineswegs ein ‚Parteigänger verlorener Sachen‘, sondern gegen den opportunistisch-konformistischen Zeitgeist ein Sympathisant, der seine Sympathie nicht nur für den Denker, sondern auch für den Autor Nicolás Gómez Dávila gut begründen kann.“ (Prof. Dr. Sebastian Neumeister, Germanisch-Romanische Monatsschrift 2/2016)

 

„It’s a pleasure for me to read about Gómez Dávila with such precision. Kinzel’s book is a great contribution to his approaches.“ (Prof. Alfredo Abad, Universität Pereira (Kolumbien), 2.9.2015)

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Kinzel, Till

Till Kinzel wurde 1968 in Berlin geboren und besuchte das Menzel-Gymnasium in Berlin-Tiergarten. Nach dem Studium der Geschichte und der Anglistik wurde er 2002 mit einer Arbeit über Platonische Kulturkritik in Amerika promoviert, die sein Interesse an Literatur und politischer Philosophie verband. Er habilitierte sich 2005 an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über Philip Roth. Von 2008 bis 2013 lehrte er Englische und Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Er hat neben monographischen Studien über Nicolás Gómez Dávila und Michael Oakeshott zahlreiche Aufsätze und Rezensionen zu literatur- und kulturwissenschaftlichen sowie philosophischen Themen verfaßt, jüngst etwa zu C. S. Lewis oder Panajotis Kondylis. Till Kinzel ist Mitherausgeber von Sammelbänden zur englischen und amerikanischen Dialogliteratur (2012; 2014), zu Johann Joachim Eschenburg (2013) sowie zu Edward Gibbon (2015). 2015 erschien die Edition von Johann Joachim Eschenburgs Kleiner Geschichte des Romans von der Antike bis zur Aufklärung, 2019 folgte ein Buch über Johann Georg Hamann. Kinzel lebt in Paderborn.

Bücher von Till Kinzel im Lepanto Verlag:

Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen

Lepanto-Almanach. Jahrbuch für christliche Literatur und Geistesgeschichte, Bd. 1/2020 (als Herausgeber)

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