LOGBUCH LXXXIII (25. Dezember 2025). Von Franz Prosinger
Zum Dokument Mater populi fidelis, das am 4. November 2025 vom vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre veröffentlicht wurde, sei vorweg die Übereinstimmung in den lehrmäßigen Aussagen zur Mariologie und Soteriologie betont. Die Frage ist lediglich, ob der Titel „coredemptrix“ in einem korrekten Verständnis verwendet werden sollte, um die Lehre vom Mitwirken im Werk der Erlösung hervorzuheben, oder ob man auf diesen Titel angesichts möglicher Fehlinterpretationen besser verzichten sollte.
Die grundsätzliche Sicht von Schöpfung und Erlösung des Menschen hat Augustinus in klassischer Weise formuliert: „Gott aber schuf dich ohne dich, denn du hast durch keine Zustimmung dazu beigetragen, dich zu erschaffen. Wie hättest du auch zustimmen können, da du noch nicht existiertest? Der dich ohne dein Mittun geschaffen hat, rechtfertigt dich nicht ohne dich. Er hat also einen geschaffen, ohne daß dieser davon wußte, rechtfertigt ihn aber nur, wenn er es will“.[1] Die Vergangenheitsform „schuf“ sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir uns in jedem Augenblick dem Ruf Gottes verdanken. Wir können unserer Lebenslänge aus uns selbst keine Spanne hinzufügen (Mt 6,27; Lk 12,25), sind aus uns selbst nichts (Gal 6,3) und können aus uns selbst nichts tun (Joh 15,5). Wir haben nicht nur alles empfangen, was wir haben, sondern auch uns selbst können wir immer nur neu empfangen (1 Kor 4,7). Da auch Maria ein Geschöpf ist, erscheint die immer wieder wiederholte Beteuerung des vatikanischen Dokumentes überflüssig, daß auch sie in allem abhängig ist vom Gnadenwirken Gottes, daß sie keinen eigenen, zusätzlichen Beitrag zum Wirken des Erlösers als Ergänzung hinzufügt und so dem Erlöser als Zweitursache an die Seite gestellt wäre (Nr. 65). Natürlich ist sie keine eigene Gnadenquelle. Hierzu wäre es nicht nötig gewesen, Joh 7,38 so ausführlich zu erklären (Nr. 57–58), denn dort gehen die Ströme des lebendigen Wassers nicht aus dem Leib der Glaubenden hervor, sondern – wie die Schrift sagt – aus dem Leib dessen, an den diese glauben. Er gibt das lebendige Wasser (Joh 4,10) und Er ist der neue Tempel (2,19–21), aus dessen Seite das neue Leben des Geistes hervorströmt, das in Blut und Wasser symbolisiert ist (Joh 19,37; Sach 12,10; Ez 37).[2]
Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück meinte in seinem Kommentar zum vatikanischen Dokument sogar betonen zu müssen, daß „Maria eben nicht als Erlöserin oder gar Göttin hochstilisiert werden kann“.[3] Freilich gab es anthropomorphe Vorstellungen, daß Maria dem zürnenden Gott abwehrend in den Arm fällt – aber die noch existierenden Sondergruppen einer ungesunden Frömmigkeit werden sich auch durch das vorliegende Dokument nicht belehren lassen. Meines Erachtens wäre es besser gewesen, nicht nur die Mißverständnisse abzuwehren, sondern die Lehre von der Erlösung und unserem Mitwirken positiv zu erklären. Die Anmerkung 32 unterschiedet zwischen a) einer maximalen Mitwirkung, die dem objektiven Erlösungswerk „ganz nah, direkt und unmittelbar“ zugeordnet ist; b) einer minimalistischen Kooperation, die sich nur auf das „Ja“ der Verkündigung beschränken würde; und c) der „unmittelbar rezeptive[n] oder ekklesiotypische[n] Mitwirkung, die an der objektiven Erlösung in dem Sinne mitwirkt, daß sie die Früchte des Erlösungsopfers des Erlösers stellvertretend für die Kirche annimmt im Sinne einer unmittelbaren, aber rezeptiven Mitwirkung, denn Maria empfing die Erlösung Christi ganz schlicht und wurde zur ‚ersten Kirche‘“. Dieses rezeptive Mitwirken, ein sich-ergreifen-lassendes Ergreifen, ist keineswegs passiv, sondern Einladung zu höchster Aktivität. Hätte man dies näher ausgeführt, so könnte der Titel „Miterlöserin“ nicht nur recht verstanden werden, sondern unsere Teilnahme am Erlösungswerk tiefer ins Bewußtsein rufen.
Der einzige Mittler
Sicher ist einzig Christus der Mittler zwischen Gott und den Menschen (1 Tim 2,5 f.), er wirkt das Werk der Erlösung, aber er ist nicht jene Person, die die Erlösungsgnade empfängt. Hierzu zitiert das Dokument in Nr. 28 die dogmatische Konstitution Lumen Gentium (Nr. 62), daß „die Einzigkeit der Mittlerschaft des Erlösers im geschöpflichen Bereich eine unterschiedliche Teilnahme an der einzigen Quelle in der Mitwirkung nicht aus[schließt], sondern erweckt“. In Nr. 29 steht, daß der Mittler „uns erlaubt ihn zu begleiten“. Aber er erlaubt es nicht nur, sondern er lädt uns ein und befähigt uns damit zugleich: „Wenn ich erhöht sein werde, werde ich alle an mich ziehen“ (Joh 12,32). Von dieser Anziehungskraft der Gnade war schon in Joh 6,44 und bei den Propheten (Jer 31,3; Hos 11,4) die Rede. Wir werden eingeladen, ergriffen und befähigt, einzustimmen.
Hier ist der große Unterschied zur protestantischen Erlösungslehre, die immer noch Stein des Anstoßes im ökumenischen Gespräch ist[4]: Bleibt die Erlösungsgnade „extra nos“ und wird uns nur „angerechnet“ (Imputationslehre), oder ist sie eine verwandelnde Kraft, „eine Heiligung und Erneuerung des inneren Menschen durch die freiwillige Annahme der Gnade und der Gaben, woraus der Mensch aus einem Ungerechten zu einem Gerechten und aus einem Feind zu einem Freund wird“ (Konzil von Trient, DS 1528; vgl. 2 Kor 3,18; Phil 3,21). Die Schwierigkeit besteht darin, daß derselbe Mensch in der Identität seiner Lebensgeschichte ein neuer Mensch werden soll. Martin Luther meint in seiner Schrift Von der Freiheit des Christenmenschen (1520), daß der Sünder in einem „fröhlichen Wechsel und Streit“ sein Kleid mit dem Kleid Christi tauscht, der unser Sündenkleid angelegt hat. Dadurch wird er kein neuer Mensch, er bleibt nicht nur derselbe, sondern auch der gleiche. Im anderen Extrem erklärt eine Allerlösungslehre, daß zumindest nach dem Tod die Liebe Gottes den Menschen derart überwältigt, daß er nicht mehr „Nein“ sagen wird (so Hans Urs von Balthasar). Er wird absorbiert, wird ein anderer Mensch, aber ist er noch derselbe?
Die entscheidende Frage ist also, wie wir die Gnade empfangen und so am Leben Gottes teilhaben und teilnehmen können.
Glaube und Werke im Jakobusbrief
Grundsätzlich behandelt dieses Thema der Jakobusbrief, dessen systematische Argumentation bis jetzt viel zu wenig erkannt wurde.[5] Zunächst wird die Wahrheit vorausgesetzt, daß „jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von oben herabsteigt vom Vater der Lichter“, der „uns durch das Wort der Wahrheit entbindet, um eine gewisse neue Anfangskraft zu sein in dessen Geschöpfen“ (Jak 1,17 f.). Dies wird dem Menschen einsichtig, der in einem Spiegel das aufleuchtende Angesicht dessen erkennt, aus dem die eigene Existenz hervorgeht (1,23). Dabei beugt er sich hinein „in das vollkommene Gesetz der Freiheit“ (1,25). In der Philosophie wird hier von einer genetischen Evidenz gesprochen. Dadurch nehmen wir verantwortlich teil am Wirken Gottes. Die Werke sind und bleiben die Geschöpfe Gottes, aber der das Wort der Wahrheit vernehmende Mensch kann als je besonderer Resonanzkörper responsabel einstimmen und mitwirken. Dazu ist erforderlich, das „eingepflanzte Wort, das unsere Seelen zu heilen vermag, in Sanftmut [anzunehmen]“ (1,21). Diese Sanftmut wird erklärt als vorrangige Bereitschaft, zu hören (1,19). Der Logos ist nicht nur eine Anordnung und die Einpflanzung nicht nur ein vorgegebenes Existenzial, sondern ein Aufruf, der auf Antwort wartet.[6] Ja, Gott verlangt sogar „eifersüchtig nach dem Geist, den er in uns wohnen läßt“ (4,5). Diese Einwohnung ereignet sich durch die entsprechende Bereitschaft, ein „Hörer des Wortes“ zu sein, der dann auch ein „Täter des Wortes“ und somit ein „Täter des Werkes“ wird (1,22–25). Von Anfang an geht es dabei um das Werk Gottes, das „vollkommene Werk“ (1,4; vgl. als Inklusion 5,11 die „Vollendung des Herrn“). Die Werke, die im zweiten Kapitel dann im Plural erscheinen, entfalten dieses eine Werk in einzelnen guten Werken, die aber immer die Werke des Herrn sind, an denen der hörende Glaube „mitwirkt“ (2,22 syn-êrgei). Die dazu erforderliche „Sanftmut“ (1,21) kann auch als Gefügigkeit erklärt werden. Dies wird in 3,13–18 näher ausgeführt. Dort ist es die „Weisheitssanftmut“ (3,13), die zuallererst „konsekriert“ ist, geweiht in transparenter Hingabe (3,17 hagnê), dann „friedlich, geziemend, wohl überzeugend“. Wer sich selbst überzeugen läßt, kann auch überzeugend wirken. Am Ende heißt es: „Nicht zerkrittelnd, nicht hinterhältig“. Die kritisch hinterfragende Distanz wurde schon zu Beginn des Briefes entlarvt als das Hindernis für den Empfang der Gaben Gottes (1,5–8). Ein solcher Mensch ist seelisch gespalten und bestandlos (dípsychos, akatástatos). Demgegenüber ist die Weisheitssanftmut einfältig in vollkommener Selbstlosigkeit. Allein so kann sie das sich selbstlos schenkende und freigebende Leben Gottes entsprechend empfangen.
Maria im Lukasevangelium
Machen wir einen Sprung in das Lukasevangelium, so finden wir die im Jakobusbrief beschriebene Haltung in Maria vollkommen verwirklicht. Sie ist die kecharitôménê, das vollkommene Geschöpf der Gnade (1,28[7]). Die Gnadenvollendete ist der Mutterschoß der Gnade (cháris), weil sie ganz Gott geweiht ist: „Siehe die Magd des Herrn, es geschehe an mir nach deinem Wort“ (1,38). Es ist ihre „Niedrigkeit“, in der Gott sein wunderbares Werk vollbringen kann (1,47–50). Ihr Mitwirken ist das Hören und Befolgen des Wortes (vgl. 11,28): „Maria bewahrte all diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen“ (2,19 sym-bállousa). Die Worte Gottes sind zugleich seine Werke (wie im hebräischen dâbâr) und dieser „Zusammenwurf“ (sým-bolon) will entsprechend bedacht werden. So denkt auch Maria mitverantwortlich nach über den Gruß des Engels chaîre kecharitôménê (1,28 f.), der ganz im Zeichen der Gnade (cháris) steht. Darin zeigt sich die einladende und auffordernde Weise, wie das göttliche Wort an uns ergeht. Der Mensch kann sich dabei keiner Eigeninitiative rühmen – das ist das große Anliegen der Paulusbriefe (z. B. Eph 2,9) –, ist aber auch nicht bloßer Befehlsempfänger. Die Worte und Werke laden uns ein, in sie einzutreten. Sie sind nicht unsere Werke, sondern „wir sind Sein Geschöpf, geschaffen in Einheit mit Christus Jesus zu guten Werken, die Gott im Voraus bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln“ (Eph 2,10). In den Werken Gottes zu wandeln erfordert eine sensible Zurückhaltung und zugleich eine flexible Offenheit. Maria macht sich eilends auf ins Gebirge, greift aber niemals dem Wirken des Geistes vor. Es geht um die rechte Rezeptivität zwischen Aktivismus und Passivität.
Hilfreich?
Die vom Vatikanischen Dokument befürchtete „Gefahr, die ausschließliche Stellung Jesu Christi, des zu unserem Heil Mensch gewordenen Sohnes Gottes, der als einziger fähig ist, dem Vater ein Opfer von unendlichem Wert darzubringen, zu verdunkeln“ (Nr. 22, Hervorhebung im Original), ist durch die Zurückhaltung Mariens ausgeschlossen. Aber damit ist noch nicht beantwortet, ob die Darbringung des Opfers von unendlichem Wert nur eine Ersatzleistung ist oder von uns zusammen mit Christus dargebracht werden soll, damit auch wir in dieses eingehen und mit-verwandelt werden: „Mit Christus bin ich vollkommen gekreuzigt. Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir. Sofern ich noch lebe im Fleisch, in dem Glauben lebe ich, der da ist an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“ (Gal 2,19 f.). Auch für dieses Ergriffensein durch den Gekreuzigten steht Maria urbildlich und vorbildlich unter dem Kreuz und wird dem geliebten Jünger als Mutter anvertraut (Joh 19,27). Sie ist der empfangende Mutterschoß der Gnade, in dem auch wir die Gnade in rechter Weise empfangen können. Auch wer Maria nicht ausdrücklich kennt, kann sich doch wie der weise Salomo danach sehnen, diese Frau Weisheit, deren Wirken im Buch der Weisheit 7,22–8,1 beschrieben ist, zu sich zu nehmen (8,18).
So ist Maria die Mitwirkende im Werk der Gnade, sei es in der ursprünglichen Schöpfungs- oder in der Erlösungsordnung. Sie ist keine Göttin neben Gott, sondern das Geschöpf par excellence, das die Gnade empfängt. Das vatikanische Dokument meint, „[w]enn eine Begrifflichkeit jedoch viele und ständige Erklärungen erfordert, um einem abweichenden und irrigen Verständnis entgegenzuwirken, leistet er dem Glauben des Volkes Gottes keinen Dienst und wird unpassend“ (Nr. 22, Hervorhebung im Original). Dagegen könnte man sagen, daß der Begriff „Gottesgebärerin“ noch viel mehr der Erläuterungen bedarf, um recht verstanden zu werden. Die Folgerung: „In diesem Fall ist es nicht hilfreich, Maria als erste und größte Mitarbeiterin am Werk der Erlösung und der Gnade hervorzuheben“ (ebd.) gilt nicht der Aussage als solcher, sondern möglichen Mißverständnissen. Recht verstanden könnte man sogar sagen, daß es sehr hilfreich ist, Maria als erste und größte Mitarbeiterin am Werk der Erlösung und der Gnade hervorzuheben. Damit wird erklärt, daß Gott gemäß dem schon zitierten Augustinus-Wort „dich nicht ohne dich rechtfertigt“. Um in rechter Weise „mitarbeiten“ zu können, wird der zu erlösende Sünder in einen geistigen Mutterschoß eingeladen, der von Anfang an unbefleckt empfangen ist und die Gnaden des Erlösungsopfers ganz in sich aufnimmt.
Der Autor dieser Zeilen hat vor dem Erscheinen des vatikanischen Dokuments über das not-wendige Mitwirken Mariens geschrieben, und der Leser mag beurteilen, ob die befürchteten Mißverständnisse dort gefährlich sein könnten. Zunächst ein Abschnitt aus dem Buch zur biblischen Soteriologie im Kapitel „Maria als Mitwirkende im Werk der Erlösung“ (6.1): „Da die Erlösung die ureigene existentielle Gottesbeziehung betrifft, kann niemand erlöst werden, der nicht mit-erlösend mitwirkt. Das schränkt das Werk des Erlösers nicht ein: einzig in Ihm ist Heil (Apg 4,12) und Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen (1 Tim 2,5). Aber jeder Schritt auf dem Weg der Erlösung soll mitvollzogen werden und erst im Mitvollzug wird das Werk vollständig. Es geht um ‚die Kommunion in Seinen Leiden, gleichgestaltet in seinem Tod‘ (Phil 3,10). So ‚ergänzt‘ Paulus, was an den Leiden Christi noch aussteht ‚für seinen Leib, das ist die Kirche‘ (Kol 1,24). Durch dieses miterlösende Wirken fließen die Erlösungsgnaden auch auf andere über. In diesem Sinn soll jeder ein Miterlöser sein, und Maria kann als Vor- und Vollerlöste auch als Miterlöserin par excellence bezeichnet werden“.[8]
Sodann ein Zitat aus dem Buch über die Vollendung im Leib Christi, „Kap. 7.4: Die Mitwirkende im Werk der Vollendung“ (S. 222–234): „So kann und soll jedes Glied im Leib Christi Miterlöser werden, in Einheit mit der großen Miterlöserin unter dem Kreuz als Mutter. Sie nimmt der von Jesus geliebte Jünger in sein Inneres und stimmt in ihr Ja-Wort ein. ‚Dabei geht es um eine personal-dialogische Einheit der Liebe, zu der die von der Gnade getragene kreatürliche Annahme gehört. Die Gnade Gottes in Jesus Christus impliziert darum die von ihr getragene, aber nicht suspendierte Antwort in Freiheit […] In die Struktur der Erlösung geht als ein ihr innerliches Moment das vom Heiligen Geist getragene Ja-Wort Marias mit ein‘.[9] Weder das Werk der Schöpfung noch das Werk der Erlösung ist ein einseitiges Werk Gottes. Wo sollte es hingesetzt sein? Es ist ein Zuspruch und Anspruch zugleich, freigegeben und anheimgegeben“.[10]
Kürzlich erschienen:
[1] AUGUSTINUS, Sermo 169, 11, 13 (PL 38, 923).
[2] Ignace DE LA POTTERIE, Il mistero del cuore traffito (Bologna 1988) 103; 118.
[3] https://www.herder.de/communio/theologie/vatikan-setzt-uebersteigerter-marienfroemmigkeit-grenzen-die-tochter-des-sohnes/
[4] Elisabeth HÖNIG, Die Eucharistie als Opfer nach den neueren ökumenischen Erklärungen (Paderborn 1989).
[5] Franz PROSINGER, Das eingepflanzte Wort der Wahrheit. Struktur und Grundgedanke des Jakobusbriefes (SBS 243, Stuttgart 2019). DERS. Leibhaftige Welt. Biblischer Personalismus (St. Ottilien 2023) 214–239: „Der Jakobusbrief“.
[6] Ferdinand EBNER, Das Wort und die geistigen Realitäten (Suhrkamp 1980) 26: „Gott schuf den Menschen heißt nichts anderes als: er sprach zu ihm“.
[7] charitóô ist ein Faktitiv und bildet hier ein Partizip Perfekt Passiv: die Gnadenvollendete.
[8] Franz PROSINGER, Geheiligt in Wahrheit. Eine biblische Soteriologie (St. Ottilien 2023) 301.
[9] Gerhard Ludwig MÜLLER, Marienlexikon Band 4 (1992).
[10] Franz PROSINGER, Vollendung im Leib Christi. Biblisch-philosophische Welt-Anschauung (St. Ottilien 2025) 232.
Abbildung: Oddi-Altar – Die Krönung der Jungfrau (1502–1503) von Raffael