

Vor dem Geschäft des Goldschmieds – Strahlen der Vaterschaft
20,50 €
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– Zwei Dramen, aus dem Polnischen übersetzt und herausgegeben von Ursula Harand
– ISBN: 978-3-942605-41-0
– Format: 140 x 205 mm
– Seiten: 188, farbige Abbildungen
– Hardcover mit Lesebändchen
– Erschienen: 31.08.2026
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Was ist der Mensch? Karol Wojtyła zeichnet ihn als ein gebrochenes Wesen und zugleich als erlöst und gottähnlich. Sein dramatisches Profil, sein existentieller Kampf um die eigentliche Liebe heben sich vor einem geheimnisvollen Hintergrund ab. Die Strahlen der Vaterschaft dringen in seine Einsamkeit; das Licht, das der Bräutigam bringt und das in einem geheimnisvollen Spiegel visionär aufleuchtet, fällt in das Halbdunkel menschlichen Zwiespalts wie eine Erinnerung, wie eine Verheißung, wie eine Gabe. Die Urbeziehungen des Menschen in Ehe, Vater- und Mutterschaft sind transzendenzoffene Orte, an denen der Mensch trotz seiner Verletztheit geistig über sich hinauswachsen und dem „absoluten Sein und Lieben“ begegnen kann.
Der Band versammelt zwei experimentelle Theatertexte aus den 1960er Jahren, die der damalige Bischof von Krakau und spätere Papst Johannes Paul II. für das „rhapsodische Theater“ seines Freundes Mieczesław Kotlarczyk verfaßte, an dem er vor seiner Berufung auch als Schauspieler mitgewirkt hatte. Die Stücke des 2014 heiliggesprochenen großen polnischen Theologen, Philosophen und Gottesmannes werden in einer neuen Übersetzung geboten und durch ein ausführliches Nachwort erschlossen.
Karol Wojtyła
Vor dem Geschäft des Goldschmieds
Strahlen der Vaterschaft
Zwei Dramen
Neu übersetzt und herausgegeben von Ursula Harand
(Reihe „Erinnern und Überliefern“)
188 S., farb. Abb., 140 x 205 mm, Hardcover mit Lesebändchen | ISBN 978-3-942605-41-0 | € 20,50 (D), € 21,10 (AUT), CHF 19,30 | ET: Lepanto Verlag, 31. August 2026
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Wojtyła, Karol (hl. Johannes Paul II.)
Karol Józef Wojtyła wurde 1920 in Wadowice geboren. Er verlor früh seine Mutter und seinen Bruder, 1941 auch seinen Vater. Er studierte polnische Literatur in Krakau und widmete sich mit ganzer Seele dem Theater. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten Dichtungen. Im Jahr 1942 trat er in das Priesterseminar ein, das während der deutschen Besatzung im Geheimen tätig sein mußte. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1946 vervollständigte Wojtyła seine theologische Bildung in Rom und dissertierte über Johannes vom Kreuz. In sein Heimatland zurückgekehrt, widmete er sich der Seelsorge, vor allem unter Jugendlichen. 1953 verteidigte er seine Habilitation über christliche Ethik auf der Grundlage von Max Scheler und wurde Dozent für Ethik im Krakauer Priesterseminar und an der katholischen Universität von Lublin.
1958 wurde er zum Bischof geweiht, 1964 zum Erzbischof von Krakau ernannt. In enger Zusammenarbeit mit Stefan Kardinal Wyszyński setzte er sich für die Freiheit der polnischen Kirche ein. Er nahm aktiv an den Konzilsarbeiten teil und trug besonders zur Pastoralkonstitution Gaudium et Spes bei. 1967 wurde Karol Wojtyła zum Kardinal ernannt und 1978 schließlich zum Papst gewählt. Als Johannes Paul II. leitete er 27 Jahre die katholische Kirche. Mit den Meditationen Römisches Triptychon (erschienen 2003) kehrte er nochmals zur Dichtung zurück. Er starb am Weißen Sonntag nach Ostern, dem 2. April 2005, und wurde 2014 heiliggesprochen. Foto: Wikimedia Commons / geo573
Zur Herausgeberin:
Ursula Harand (geb. 1966) stammt aus Wilhering in Oberösterreich. Sie studierte Klassische Philologie in Wien und katholische Theologie in Toulouse. Seit 2023 absolviert sie ein Lizentiatsstudium der Theologie in Köln. Sie gehört seit 1994 zur monastischen Familie von Bethlehem und verbrachte längere Perioden ihres Lebens in Frankreich und in Polen. Die dort erworbenen Polnischkenntnisse erlaubten ihr, Karol Wojtyłas Dichtung im Original zu lesen und erschlossen ihr einen neuen, unmittelbaren Zugang zu seinem Denken. Ursula Harand fungiert als Übersetzerin und Herausgeberin der vorliegenden deutschsprachigen Neuedition. Sie hat die einfühlsamen, literarisch anspruchsvollen Neuübertragungen der beiden Dramen Karol Wojtyłas mit Hinführungen und Erläuterungen ergänzt und den Band auch mit eigenen Zeichnungen illustriert.
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